Über das Sein und Schein des Da...-seins
Hat man etwas im Herzen,
spricht das Auge es, als sei´s der Mund.
- Jap. Sprichwort
Weshalb können wir in Spiegeln nie die Realität erkennen?
Oder geht es nur mir so?
Man sieht in den Spiegel. Entweder, man sieht jemanden, der tatsächlich interessant ist, gut aussieht, viel erreicht hat. Oder man sieht in den Spiegel und fragt sich, wer solch hässliche Bilder in seine Wohung hängt.
Entspricht jedoch jemals eines dieser beiden Bilder der Realität? Schwer zu glauben.
Hängt unsere Realitätswahrnehmung von Stimmung ab? Ja, allerdings. Zumindest bin ich dieser Überzeugung. Doch weshalb? Warum kann der Mensch nicht einmal in seinem Leben etwas, und sei es nur das Kleinste, von Gefühlen geleitet beurteilen? Vorallem sich selbst.
Man sieht in den Spiegel, gefällt einem das Bild nicht, denkt man automatisch an Menschen, die so sind, wie wir gerne wären. Auch mir ging es so. Sehr lange Zeit sogar.
Da war der eine Mensch hübscher, der andere insgesamt attraktiver, da war jener Mensch interessanter und konnte mehr und jener andere war beliebter als man selbst sich das je hätte träumen können. Und "cooler" waren sowieso alle.
Heute blicke ich zurück, die Einzige dieser Menschen, der es in meinen Augen zu etwas gebracht hat, bin ich selbst. Ausgezogen, gute Aussichten in die Zukunft, Partnertechnisch unter Dach und Fach, mit meinem Leben zufrieden und ein klein wenig sogar mit mir selbst, auch wenn Familienmitglieder mich gerne 10-30kg leichter sehen würden und es sich beinahe nie nehmen lassen, Blicke oder Worte sprechen zu lassen.
Ich wurde selbst zur "coolen" Metallerin, zu der andere aufsehen oder um gar um Rat fragen, ich beobachte, wie andere Wörter aus meinem Vokabular übernehmen, Gestiken kopieren, Meinungen bilden, die sie ohne meine wohl nicht in dieser Form gehabt hätten.
Ich erlebe, wie ich Menschen mit einem Satz den Wind aus den Segeln nehmen kann, die mich vorher in Grund und Boden gestampft hätten.
Vom Ausgelachten zum Lachenden.
Und nicht nur ich sehe das, wenn ich heute in den Spiegel schaue.
Wer mich ansieht weiß, ich lache. Und das jeden Tag ein wenig mehr.
Ich bin gespannt, wann der erste Ausgelachte es herausfindet.
spricht das Auge es, als sei´s der Mund.
- Jap. Sprichwort
Weshalb können wir in Spiegeln nie die Realität erkennen?
Oder geht es nur mir so?
Man sieht in den Spiegel. Entweder, man sieht jemanden, der tatsächlich interessant ist, gut aussieht, viel erreicht hat. Oder man sieht in den Spiegel und fragt sich, wer solch hässliche Bilder in seine Wohung hängt.
Entspricht jedoch jemals eines dieser beiden Bilder der Realität? Schwer zu glauben.
Hängt unsere Realitätswahrnehmung von Stimmung ab? Ja, allerdings. Zumindest bin ich dieser Überzeugung. Doch weshalb? Warum kann der Mensch nicht einmal in seinem Leben etwas, und sei es nur das Kleinste, von Gefühlen geleitet beurteilen? Vorallem sich selbst.
Man sieht in den Spiegel, gefällt einem das Bild nicht, denkt man automatisch an Menschen, die so sind, wie wir gerne wären. Auch mir ging es so. Sehr lange Zeit sogar.
Da war der eine Mensch hübscher, der andere insgesamt attraktiver, da war jener Mensch interessanter und konnte mehr und jener andere war beliebter als man selbst sich das je hätte träumen können. Und "cooler" waren sowieso alle.
Heute blicke ich zurück, die Einzige dieser Menschen, der es in meinen Augen zu etwas gebracht hat, bin ich selbst. Ausgezogen, gute Aussichten in die Zukunft, Partnertechnisch unter Dach und Fach, mit meinem Leben zufrieden und ein klein wenig sogar mit mir selbst, auch wenn Familienmitglieder mich gerne 10-30kg leichter sehen würden und es sich beinahe nie nehmen lassen, Blicke oder Worte sprechen zu lassen.
Ich wurde selbst zur "coolen" Metallerin, zu der andere aufsehen oder um gar um Rat fragen, ich beobachte, wie andere Wörter aus meinem Vokabular übernehmen, Gestiken kopieren, Meinungen bilden, die sie ohne meine wohl nicht in dieser Form gehabt hätten.
Ich erlebe, wie ich Menschen mit einem Satz den Wind aus den Segeln nehmen kann, die mich vorher in Grund und Boden gestampft hätten.
Vom Ausgelachten zum Lachenden.
Und nicht nur ich sehe das, wenn ich heute in den Spiegel schaue.
Wer mich ansieht weiß, ich lache. Und das jeden Tag ein wenig mehr.
Ich bin gespannt, wann der erste Ausgelachte es herausfindet.
1 Kommentar:
Der Mensch ist wohl einfach nicht dazu geschaffen, irgend etwas subjektiv zu betrachten. Und sich selber schon gar nicht. Dazu ist wohl die menschliche Psyche zu komplex für, als dass man einfach nur Farben und Formen wahrnehmen könnte.
Wenn du sagst, dass dein Bild von dir und damit auch deine Meinung über dich selber steigt, ist das denke ich die korrekte Entwicklung.
Niemand wird perfekt geboren. Wenn jemand früher "cool" waren, hatten sie was sie wollten. Sie mussten sich also nicht weiterentwickeln.Sie blieben auf der Stelle stehen. Andere, wie du, haben sich währenddessen weiterentwickelt und die früheren "coolen" weit hinter sich zuückgelssen.
In dem Sinne: Keep on laughing!
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