Montag, 31. Dezember 2007

Nachts ist es wärmer als eine Mikrowelle.


Nach jahrelanger Forschung ist es Wissenschaftlern gelungen, die Zahl zu ermitteln, wieviele Milchbrötchen in eine durchschnittliche Hundehütte passen. Da jedoch das Schloss am Fahrrad auf der rechten Seite war, konnte die Imbissbude nicht ihr Diplom machen und das Wetter spielte erst recht nicht mit.

Als dann noch der Intercity in die Schweiz um die Ecke bog und die letzten Tauben vom Gehsteig verscheuchte war auch dem letzten Menschen klar: In Kalles Würstchenbude gibt es die schönsten Pullover.
Selbst zum Sommerschlussverkauf fand man dort die schicksten Bücher, passend für jedermann, suchte man in der Kinderabteilung nach den richtigen Blumen. Versuchte man jedoch im Sommer sein Schokoladenmüsli mit der Gabel zu essen, konnte es zu einer Verschiebung im Raum-Zeit-Kontinuum kommen und man lief kurzzeitig als Molkedrink mit Gurkengeschmack durch die Welt, die zu diesem Zeitpunkt aufgrund der globalen Erderwärmung im Freibad war und das Ozonloch genoss.

Da Crusti Croc Chips mit Sauerrahmgeschmack immernoch die besten Schokoriegel waren, wurde bei den gängigen Eisverkäufern auf der Straße die Videothek zum beliebtesten Ferienort. Das Wintersportangebot war trotz Erderwärmung immernoch das beste, das man im ganzen Vorgarten finden konnte.

Trotz Kleintierexkrementen war es immernoch der schönste Strand in ganz Japan, auch wenn die Sandkörner eher rosa als sandfarben waren und der Himmel in Currywurstgrün auf die gelben Steine schien.

Ja, das war ein Ort, an dem es sich aushalten lies.

Was wir daraus lernen?
Gurken sind keine Rudeltiere.



In diesem Sinne, guten Rutsch in das neue Jahr!

Der lustige Blogeintrag mit den sinnlosen Buchstaben

Zur Erheiterung über die Feiertage dachte ich mir, eine Idee, die mir schon lange durch den Kopf schwebt umzusetzen.
Zu beginn dieser Reihe möchte ich mit einem sonderbaren, jedoch nicht besonderem, Exemplar Mensch beginnen und präsentiere ihnen hier: Die wundersame Welt des Philipp H.

Der originale Blogeintrag dieser seltenen Spezies wurde hier in einem anmutigen Grauton farbig kenntlich gemacht, die jeweiligen Anmerkungern der Redaktion werden im folgenden Verlauf in einem kräftigen Aquamarinblau zu sehen sein.

Wir beginnen:
Titel:

Wohnungseinrichtung - das blaue Möbelhaus mit den gelben Buchstaben

Aufgrund meines Umzuges brauchte ich teilweise neue Möbel. Einerseits einen neuen Kleiderschrank, da dieses während des Umzuges auseinander flog.

Ah, wir verstehen nur zu gut. Dieses neue Kleiderschrank flog während des Umzuges auseinander. Hatte der Kleiderschrank einen Flugschein? Und überhaupt, besaß er eine Flugerlaubnis? Das glaube ich nicht, Tim.
Wir sind gespannt, wie es weiterging.


Und des weiterem brauchte ich noch zwei Schränke und 2 DVD Regale. Als ich dann mit Simon in der walldorfer Filiale war und wir dort alles zusammen suchten, stellte ich schnell fest, dass die Schrankteile zu groß für das Auto waren. Ich beschloss mir den Schrank liefern zu lassen, da der Aufpreis der Möbelmontage nicht besonders hoch war, beschloss ich diesen hinzu zu buchen.

Nach mehrmaligem durchlesen dieses Satzes kam die Redaktion auf einen etwaigen Sinn hinter dieser Wortaneinanderreihung und bestätigt den Autoren in seinem Beschluss. Zwei Schränke und zwei DVD Regale von variabler Größe in einen Touran packen zu wollen ist zwar von vorneherein eine ziemlich amüsante Idee, jedoch hörten wir von der Erfindung des Fluxkompensators, der es ermöglichen soll, Endlostaschen herzustellen, in deren Stoff schwarze Löcher eingewoben sind. Man kann alles hineinpacken, der Platz reicht endlos aus.
Ob man seine Sachen wieder zurückbekommt, ist die andere Frage.

Mein Hintergrundgedanke war, dass ich möglichst schnell dann einen Kleiderschrank habe, der dann noch professionell aufgebaut wird und ich mir hiermit Arbeit erspare.

Man beachte: Nur professionelle Handarbeit von professionellen Menschen wird hier akzeptiert. Was wäre die Welt nur ohne Fachleute mit Diplom auf Schrankaufbauen? Richtig. Für irgendwas muss man ja später die Wirtschaftsinformatiker nutzen können. Warum nicht in lustigen Möbelhäusern mit bunten Buchstaben?

Obwohl ich anfangs gewarnt wurde, dass es bis zu 14 Tage dauern könnte einen verbindlichen Liefertermin nach Kaufdatum zu bekommen, habe doch recht schnell einen Liefertermin ein paar Tage später nach Kaufdatum bekommen.

Ob dieses Kaufdatum dann tatsächlich DAS Kaufdatum war, das auf der Ecke für das Kaufdatum auf dem Kassenzettel oder der Rechnung am Tage des Kaufes stand, bleibt weiterhin ungewiss. Wir ermitteln noch.

Als ich mit Simon meine Schränke aufbaute, stellte ich fest, dass einige Regalbretter Dellen, Kratzer aufweisen und an manchen Stellen nicht richtig lackiert waren. (fängt ja schon mal gut an)

Selbst Rückfragen mit weiteren Kunden von Ikea (das ist das lustige Möbelhaus mit den bunten Buchstaben) konnten zu keinem anderen Ergebnis verhelfen, als das, was wir ohnehin schon alle wissen: Kaufst du bei Ikea ein, pack ne Extrapackung Schrauben ein.

An diesem Mittwoch hatte ich so quasi das große Handwerkertreffen.

Präsentiert von: Tim Taylor, dem Heimwerkerking! Leider war die Webcam außer Betrieb an diesem Tag, weswegen wir hier dummerweise keinen Livestream zeigen konnten und auch desweiteren keine Aufzeichungen von diesem Datum existieren. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten.

Als erstes kommt der Handwerker aus dem Sanitärbereich und wechselt die WC Schüssel aus, anschließend kommen 2 Monteure und liefern die Schrankteile und bauen den Schrank anschließend auf.

Anschließend las ich ein Buch über grammatikalische und stilistische Möglichkeiten der Satzverbindungen der Deutschen Sprache. Autor unbekannt.

Die Montage dauerte nicht lange und etwa nach 1 1/2 bis 2 Stunden stand der Schrank. Wobei ich etwas über die Montagemethoden überrascht war. Die Monteure standen mit ihren Straßenschuhen zum Teil auf den funierten Holzbretten und schraubten jede Schraube quasi nur mit ihren Akkuschrauber hinein.

Quasi wird ein Akkuschrauber eigentlich auch dafür verwendet, Schrauben irgendwo hineinzudrehen. Was Japaner allerdings mit solch lustigen Geräten alles anstellen, wollen wir nicht an dieser Stelle referieren und vertrösten sie, liebe Leser, auf einen anderen Eintrag.
Allgemein wollen wir hier zur Spendenaktion aufrufen. Wir sammeln Geld, damit professionelle Monteure, ehemalige Wirtschaftsinformatikstudenten und andere Angestellte des blauen Möbelhauses mit den rosa Buchstaben extra Schuhe für Montagen bekommen. Wir tendieren zu Plüsch oder Kaschmir, natürlich in den Hausfarben ihrer Firma.

Als der Schrank zum großen Teil fertig war, füllte ein Monteur schon den Lieferschein aus und wollte eine Unterschrift von mir. Ich unterschreibte den Wisch. Anschließend waren die Monteure schon immer einen Schritt näher Richtung Haustür, wobei ich erstmal den Schrank kurz überprüfen wollte vor sie gehen.

An dieser Stelle halten wir kurz inne und gehen in uns selbst. Was hatte uns der Wirtschaft- und Rechtlehrer immer erzählt? Richtig, erst überprüfen, dann unterschreiben. Auch wenn man professionelle Fachleute vom Fachhandel quasi wenige Tage nach Kaufdatum mit dem Akkuschrauber anschließend in der Wohnung stehen hat.
Erst kontrollieren, dann bestätigen. Oder wie wir hier so schön sagen: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. (Ja, dieses Sprichtwort kann man durchaus auch so interpretieren. Bei Beschwerden richten sie sich bitte an: spam@microsoft.com .)

Sie erzählten mir: “Wenn es irgend ein Problem mit dem Schrank gebe, einfach anrufen, wir kommen dann sofort.”

Here I come to save the daaaaay! Anruf genügt.

Quasi schon in der nächsten Sekunde entdeckte ich, dass eine Tür zu tief angesetzt war und beim öffenen an der Schublade rieb, die unten vorhanden ist. Sofort wurde nach gebessert. Kaum war der eine Mangel behoben, entdeckt ich schon den nächsten. Die Rückwand des rechten Schrankteils sieht komisch aus. Ich frage höflich, ob das Schmutz sei. Die Monteure ohne große Überprüfung mit ja.

Dabei steht ganz deutlich in den AGB des bunten Möbelhauses mit den leuchtenden Buchstaben, dass man erst ein Labor beauftragen soll um etwas zu überprüfen, ehe man seine fachmännische Meinung abgibt. Gegen die Monteure werden derzeit rechtliche Mittel eingeleitet.

Ich versuchte den Schmutz zu entfernen und musste dann feststellen, dass es ein Produktionsfehler war. Ein Monteur holte seine Lieferschein wieder herraus, lag meinen Durchschlag drüber und der Produktionsfehler wurde notiert.

An dieser Stelle sahen wir von der Redaktion ein, dass das Verfahren wegen "Dummschwätzerei aus Null-Bock-Laune heraus" wohl kein Grund sei, die Monteure zu beanstanden und zogen die Anklage zurück. Jetzt wird gegen das kleine Möbelhaus mit den Buchstaben aus Milchbrötchen ermittelt wegen bösartigen Produktionsfehlern die bei den sonstigen Markenprodukten, die nie zusammenbrechen, instabil erscheinen oder gar scheiße verarbeitet sind, nicht vorkommen dürften.

“Wenn irgend etwas noch entdecken sollten, einfach anrufen, wir kommen sofort.”

Mighty Mouse is on the way! Anruf genügt.

Nach meine kurzen Funktionscheck des Schrankes gingen die Monteure. Anschließend reinigte ich den Schrank groß und war positiv überrascht keinen Verschleiß von den daraufgestanden Monteuren entdeckt zu haben.

Die Spenden laufen noch immer. Langsam kommt uns die Idee, doch lieber von Kaschmir auf Fußballschuhe mit Spikes oder Stahlkappenstiefeln mit Schrauben in der Sohle umzuschwenken. Dass bei Straßenschuhen, wir vermuten Turnschuhe oder ähnliches, keine gemeinen Beschädigungen an Holzteilen zurückbleiben, war unvorhersehbar und lässt hier eine wirklich tiefe Beeindruckung über die Beschaffenheiten der einfachen Physik zurück.
Nach weiteren Forschungen fanden wir jedoch immernoch keine genaue Anleitung, wie ein Funktionscheck an einem Ikeaschrank auszusehen hat. Wir vermuten abstruse Handlungen, frei nach den Ärzten (deutsche Rockband mit seltsamen Reimen. Die dürfen das.).

Als ich anschließend meine Kleidung in den Schrank einräumte und dadurch auch mehrmals die Türen öffenete und schließte, hörte ich plötzlich einen lauten Knall. Nach weiterem öffenen und schließen einer Tür gab es jetzt immer ein unangenehmes Klackgeräusch. Ich dachte erst, dass die Schrauben irgendwie zu stark angedreht sind und lockerte diese leicht. Als dies fehl schlug, stellte ich bei genauen hinsehen fest, dass ein Schanier gebroch ist. Durch meine Demontage der Tür stellte ich sogar fest, dass es nicht nur ein Schanier ist, sondern ganze 3 von 4 Schanieren.

Wow, der Knall muss dem Urknall gleichgekommen sien in der Lautstärke. Wir vermuten die Explosion eines Fluxkompensators dahinter, Forscher sind noch immer dabei, die Explosionskraft von schwarzen Löchern zu erforschen. Fachmännisch und professionell versteht sich.

Als ich mit dem Beladen mit meiner Kleidung fertig war, stellte ich fest, dass der Schrank nicht ganz gerade steht. Ich laß die Aufbauanleitungen nach, in der drinnsteht, wo die Ausgleichsfüße des Schrankes ich ausdrehen kann. Hierzu viel mir auch auf, dass Plastikverdeckteile fehlen, die normalerweise über manche Schrauben gesteckt werden. Bei der Demontage von 2 Schubladen viel mir auf, dass einige Schrauben stark verschlissen sind und viel zu stark in das Holz eingedreht wurden. Zum Teil so stark, dass das Funier an der eingeschraubten Stelle total weg ist. Bei manchen Schrauben habe ich sogar Mentallspäne entdeckt, an denen man sich schön verletzen kann. Desweiterem habe ich noch an einer Tür Kratzer entdeckt.

Oh noes! Sofort zurück zum Wattebäuschchenmöbelhaus mit den fluffigen Buchstaben und beanstanden. Ah, verdammt. Bereits unterschrieben. Tja, PP -> Persönliches Pech.

Irgendwie war ich total entsetzt und ich stellte auch fest, dass die Monteure gewisse Aufstellhinweise von der Aufbauanleitung nicht berücksichtigen. Bsw. sollte man die Schrankteile erst gerade ausrichten und anschließend zusammen schrauben.

Ich entschloss erstmal cool zu bleiben und ging davon aus, dass sich bald jemand melden wir, da der Schönheitsfehler an der Rückwand im Lieferschein vermerkt wurde und ich dann in der Korrespodenz anschließend noch von den weiteren Mängel berichten werden. Ich wartete einen Tag ab. Es meldete sich niemand, dann versuchte ich per Telefon die I. Hotline zu erreichen, was an den beiden Tagen zu verschieden Uhrzeiten nicht möglich war, weil die Hotline ständig besetzt war.

Wie unerwartet. Dabei hat das Würstchenmöbelhaus mit den Schokobuchstaben noch nie etwas produziert und verkauft, dass nicht auseinanderfällt, kaputt geht, instabil erscheint, schräg steht bei Beladung, morsches Holz verbaut hat, Farbe schlecht aufgetragen ist, der Verschleiß zu schnell von statten geht oder was einfach nur von absolut minderer Qualität ist, weshalb wir hier noch einmal auf den Leitspruch verweisen wollen:
Kaufst du bei Ikea ein, pack gleich zwei von derselben Sorte ein.

Auf der Homepage habe ich auch keine Möglichkeit die walldorfer Filiale zu kontaktieren, als selber hinzufahren, was mir erstmal zu blöd war. Ich entschloss in einem Fax alles Mängel meines Großeinkaufes zu schildern und bat um einen Lösungsvorschlag. Daraufhin bekam ich am nächsten Tag einen e-Mail, kurz bevor ich entschloss nämlich doch zu Walldorf zu fahren um wenigsten die mangelhaften Bretter zu ersetzen. Die e-Mail war total nichts aussagend. Sie würden so schnell wie möglich eine Lösung finden und würden den Lieferschein von Ihrer Spedition / Montagefirma einfordern.

Eine Lösung zu suchen und dank deutscher Bürokratie, die vor zwei Tagen neu eingeführt wurde und man sich überhaupt nicht darauf einstellen konnte, erst noch einen Lieferschein, also, wein Dokument, zu benötigen um rechtskräftig handeln zu können ist total unerwartet und hat selbst uns hier in der Redaktion einen Schock bereitet.

In Walldorf wurden meine Bretter ersetzt. Auf meine Anfrage, was jetzt genau passiert sowie vorzeigen meines Durchschlages vom Lieferschein, bekam ich auch eine nichts aussagende Anwort. “Wir brauchen den originalen Lieferschein von der Spedition. Notfalls muss der Schrank ersetzt werden. Aber ich muss den Mangel sehen können. Bringen Sie Fotos oder die Schrauben mit.”

Auf die Gefahr hin, dass die Redaktionsmitglieder sich hier als Blödmänner/-frauen hinstellen, so bleibt uns doch eine Frage im Sinn: Was genau, was _genau_ war an dieser Antwort nichtsaussagend? Da könnte doch jeder Hirni dahergelaufen kommen mit einem selbstausgefüllten Durchschlag und irgendetwas beanstanden. Durchschläge werden nie angenommen, deutsche Bürokratie braucht immer, wir betonen, immer Originale.
Wie... unerwartet!

Irgendwie wirkte der Mitarbeiter lustlos, wobei ich immer von den Mitarbeitern den Eindruck hatte, dass diese sehr motiviert seien. Jedenfalls passierte mehrere Werktagen nichts. Dann entschloss ich meinen Lieferscheindurchschlag per e-Mail nachzuschicken. Am nächsten Tag kam dann die Antwort, dass mir ein Preisnachlass von meinen defekten Brettern im Form eines Warengutscheins angeboten wurde. Die defekten Schaniere sowie die fehlenden Kleinteilen würden mir per Post zu geschickt. Wenn ich damit einverstanden sei, würde alles in die Wege geleitet werden.
Nach diesem e-Mail schrieb ich eine höfliche aber sehr bestimmte Antwort mit der Frage warum kein Bezug auf die anderen Mängel genommen wurde. Zudem wies ich nochmal auf das tolle Versprechen hin, dass die Monteure sofort kommen würden und dass ich schon längst die defekten Bretter ersetzen ließ. Ich bat daraum den Schrank zu ersetzen und die neuen Schrankteile auf Mängel zu überpüfen. Sei es nicht möglich, dass der Montageservice diesen mangelfrei aufbauen könne, dann sollte nur die neuen Teile geliefert werden, der alten Schrank demontiert und die Montagegebühr mir erstattet werden.

Diesen Absatz wollen wir in seinem vollen Glanz einfach auf den Leser wirken lassen und belassen es kommentarlos bei einem Kopfschütteln.

Auf meine Antwort kam eine sehr höfliche Antwort, dass sich die walldorfer Filiale mit dem Montagedienst in Verbindung setzen würde und anschließend sich bei mir melden würde. Ich bin gespannt, natürlich wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass dies über die Feiertage etwas länger dauern kann.

Wir bleiben gespannt wie ein Bananenbrot!

Zum Schluss noch ein paar tolle Fotos: (die man auf der Seite des originalen Postings einsehen kann. Erschreckende Bilder von stümperhafter Grausamkeit erwarten sie!)

Zum Schluss bleibt uns nur noch Raum für ein wenig Werbung:
Quasi-Moden, das Modehaus für jedermann!

Donnerstag, 20. Dezember 2007

.

Ich. werde. wahnsinnig.
Warum kann ich nicht einfach normal sein?
Dann könnte ich mir so eine so called "Beste Freundin" zulegen mit der man "über alles reden" kann.

Und ja, sie müsste Titten haben, um wenigstens ansatzweise zu verstehen, wovon ich spreche.

Montag, 10. Dezember 2007

Hrm...

"Willst du ein wahres Urteil über deine Freunde, so befrage deine Träume."

Wenn das stimmt, hassen mich alle Kommilitonen. Na gut, damit komme ich klar, das ist ja kein Problem.
Allerdings würde mich dann auch meine Familie hassen. Bei meinen Großeltern wär das auch kein Problem, aber meine Eltern... naja. Ich würd's nicht so toll finden.

Soll heißen, in letzter Zeit schlafe ich kaum noch gut. Jede Nacht irgendwelche bescheuerte Alpträume. Wenn sie sich nicht gerade um die Klausuren in eineinhalb Monaten drehen, dann geht es meist um irgendwelche blöden Streitereien, die nie stattgefunden haben, zwischen mir und Bekannten, Freunden, Verwandten.

Dabei heißt es doch, das menschliche Gehirn verarbeitet Nachts das, was es am Tag erlebt hat.
Ehrlich gesagt halte ich das für ein Gerücht.

Amüsanterweise bin ich morgens trotzdem ausgeruht, der Schlaf scheint trotz Alpträumen erholsam zu sein.
Welch Ironie.

Freitag, 16. November 2007

Lethargie

Ich sag die Welt ist eine Scheibe
Und ich sag,
sie dreht sich doch!
Sie dreht sich vorwärts, rückwärts, seitwärts,
immer so wie ich es will.

Und wenn mich Gott nochmal zum Narren hält,
wird er an mir verzweifeln:
Mit dem Rücken an der Wand,
hält mir den
Spiegel ins Gesicht.

Ich trotz' dem Himmel und der Hölle,

Trotze Sonne, Mond und Sterne,
Trotze allem, nichts und jedem,
Trotze dem Wind, seinen Gesetzen;

Denn nur wer kämpft mit unverlernter
Zärtlichkeit,
der kann verlieren.



Doch wer nicht kämpft, hat schon verloren;

Für den Kampf bin ich geboren.

Montag, 12. November 2007

Idiocracy - sie sind unter uns



Und schlussendlich fand der kleinere Winkel der Musikindustrie den Nuttenmaker 3000, warf alles, was noch nicht pink war, hinein und präsentierte das Ergebnis.

Arschwackeln, Tittenshaken, ins Mikrofon stöhnen und selbigem am besten gleich einen dabei blasen, alles war bestens. Wer es nicht konnte, kam in die Maschine und als perfekter Mensch wieder heraus.

Kennen sie den Film "Ideocracy"?

"...sie zeugten drei Kinder, die drei intelligentesten Kinder der Welt."
"...nahm sich acht Frauen und zeugte zwölf Kinder, eines dümmer als das andere."

Witzig? Nein.
Science-Fiction? Nein.
Absolut absurd? Wo zum Henker leben sie?!

Man sehe sich dieses hier einmal genauer an:



Und jetzt eine kleine Rätselaufgabe.

Die Frage lautet:
Sie haben einen Eimer mit 7 Liter Wasser und einen zweiten Eimer mit 35 Liter Wasser.
Wieviele Eimer haben sie?

Die Antwort:
Wenn sie diese Frage beantworten können, gehören sie schon heute zu den schlaueren 50% dieses Erdballs.
Das war kein Witz.

In diesem Sinne,
schönen Tag noch.

Montag, 5. November 2007

Hilf dir selbst, dann hilft dir mein Stiefel! (^,^)y




Man sollte damit rechnen, dass bei einem Konflikt der salzige Finger genau darauf zeigen wird.
Immer und immer wieder. Bis er sich irgendwann senkt und zudrücken wird, immer und immer wieder.
Manche verdienen es nicht anders.

Wissen sie, was das einzig leicht Störende daran ist?
Man kann einem Menschen nie, egal wie, klarmachen, _wie_ dumm er eigentlich ist. Es ist wie eine Art undurchdringlicher Schild den der betreffende Mensch sofort um sich herum aufbaut. Sobald die Schilde auf 80% sind, macht man es ie die kleinen Kinder in Filmen es immer tun: Die Ohren zuhalten und ganz laut singen "Du bis doof ich hab Recht Du bis doof Ich hab Recht~"
Naivität muss so schön sein. Vermutlich wie das Gefühls eines Vakuums im Kopf.
Nur dass dieses Vakuum räumlich ziemlich begrenzt auf einen Bereich des Gehirnes ist: Den Bereich, der für soziale Kontakte und kommunikative Fähigkeiten zuständig ist.


Im Ernst, ich merke es, wenn Leute hinter meinem Rücken nur über mich herziehen. Wenn es dann auch noch eine Person gibt, die den Schneid hat, mir das ins Gesicht oder auf andere Weise persönlich zu sagen, ja sogar den irrwitzigen Plan hat, mir ein wenig unter die Arme zu greifen um eingegliedert zu werden, dann ist doch die Antwort nicht "lol"...?
Oder halten sie das auch so?
"lol"
Mir tut nur das Selbstmitleid ein wenig leid. Das sollte sich tatsächlich ein paar Hiwis anstellen um mit den ganzen einsamen Tränchen klarzukommen.

Und man fängt bei sich selbst an mit Änderungen. Nur dazu muss man erst einmal fähig sein, kritisch mit sich selbst umzugehen. Zu hinterfragen, warum lacht jeder über mich, warum sitze ich jeden Abend alleine herum, warum lächelnm ich so viele an obwohl sie mich nicht leiden können?
Erst wenn man das verstanden hat, dann kann man anfangen, langsam anfangen, etwas an sich zu ändern. Oder man steckt sich den Finger in die Ohren und singt so laut man kann. "Ihr seid alle dooohooof ich hab Recht, ihr seid alle dooohooof, ich hab Recht!"
Am besten dreimal täglich, so lösen sich Probleme am schnellsten.

Merkt man es nicht, wenn sich alle über einen lustig machen? Oder verdrängt man so etwas zu schnell? Leider kann ich nur von mir selbst ausgehen, ich spüre es, wenn Leute, die "Idiot" denken mir ins Gesicht lächeln. Man sieht es ihnen an.
Liegt das an der Menschenkenntnis? Einem gesunden Maß an Misstrauen? Wie dämlich und empathieunfähig muss ein Mensch sein, der das nicht bemerkt? Und dann auch noch den einzigen, der den Schwanz hat, wörtlich zu sagen was er denkt, nicht ernst nimmt?

Mir fällt dazu nur eines an:

Einsam zu sein muss wirklich schlimm sein. Einige Menschen verdienen es. lol

P.S.: Ich grüße alle diejenigen, die diesen Blog lesen.
P.P.S.:Es gibt genau zwei Menschen, denen ich erlaubt habe, meinen Blog auf dem ihren zu verlinken. Das sind BoB und der Mensch, mit dem ich mir das Bett teile. Wer den link hierher auf seiner Seite nur dazu dadrin hat, damit alle denken "Boaaah hat der aber viele Freunde!" (wir wissen beide, dass es so ist), nunja, höflich gesagt: "Befeuchten sie mir mit der Zunge meine Genitalien."
Manchmal wäre ich gerne männlich, nur um diesen einen Satz sagen zu können:
Suck my dick.
P.P.P.S.: Den Satz sollte ich mir auf ein T-Shirt drucken lassen...

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Man sieht immer das, was andere wollen...




...wenn man ein Stück des Gesellschaftssystem ist.
Wer bildet deine Meinung wirklich? Ja? Bist du dir da auch ganz sicher...?

Ich verrate dir ein Geheimnis. Es ist genau so bescheuert ein Gesicht in einer Staubwolke zu sehen wie eine Blume.
Aber warte... du glaubst mir nicht. Du weißt es besser, du hast deine Gedanken selbst in der Hand.

Tust du mir einen Gefallen? Störe dich nicht an meinem nackten Finger, der auf dich zeigt, während ich alleine in der Menge stehe und über dich und deine Freunde lache.

Ihr seid ohnehin viel mehr, weit in der Überzahl.
Was kümmert euch schon mein Lachen?



Fresst Scheiße, Milliarden von Fliegen können sich nicht irren!

Dienstag, 23. Oktober 2007

Drop two


Two – Der Wind in den Haaren

Die Kälte kroch ihm langsam von den Fingerspitzen den Arm hinauf und stach in sein Herz.
Ein kühler Wind zerzauste sein Haar und zerbrach letzendlich an seinem festen Stand. Er stütze sich auf das Geländer und sah vornübergebeugt nach unten auf die schwarze Oberfläche des Flusses.

Wie ein Spiegel zeigte das Wasser dort die Sterne, die er am Firmament schon seit so langer Zeit vermisste. Das leise schaukeln der Brücke, das ihn sanft in den Schlaf wiegte, nahm er nur dumpf wahr. Das Radio eines vorbeifahrenden Fahrzeuge trug eine beruhigende Melodie an sein Ohr.

..Sleep and fade away
..inside these walls we wait
..Wake up to the silence
..after judgement day


Ein schmales Lächeln war auf seinem Gesicht zu sehen.

Du hast Recht.“

Er sah in die großen Augen des samtigen Tieres neben sich. In dieser Nacht schimmerte sein Fell beinahe silbern unter dem hellen Licht des Mondes. Der Bote schloss langsam seine Augen und öffnete sie wieder. Die erste Bewegung diesen Abend.

Es sollte die einzige bleiben.

Von Anfang an hattest du das. Ich hätte es wissen sollen.“

Keine Reaktion, keine weitere Bewegung. Wie oft hatte er diese Worte bereits gehört? Wie oft schon in dieser einen Nacht? Unzählige male. Und jedes mal waren sie die Wahrheit.
Die ruhigen Augen spiegelten Geduld wider.

Er lächelte wieder und sah hinunter auf das Wasser. Ein sanfter Windhauch stahl ihm das Blatt Papier aus seiner Hand und trug es tanzend in die Nacht.
Er würde es nie absenden.


...Sleep and fade away...

Langsam setzten sich beide Füße auf den schmalen Streifen Stahlbeton vor dem Geländer.

...Inside these walls we wait...

Die Augen schlossen sich, noch immer ruhte ein geduldiger Blick auf ihm. Ein tiefer Atemzug, die Kälte durchdrang seinen Brustkorb und Reif schlug sich in seinen Adern nieder.
Leben.

...Wake up to the silence...

Eiskalter Wind riss an seinen Haaren, riss an seiner Kleidung und seiner Haut. Stück für Stück verlor er sein Gefühl für Zeit und Raum. Die Kälte befreite seine Gedanken als er in den Himmel stürzte.

Ein befreites Seufzen folgte dem Wind hinaus in die Nacht.

...After judgement day...

Die Stille folgte und verweilte an jenem Ort.

Montag, 22. Oktober 2007

Every raindrop looks the same


Schon wieder Kopfschmerzen.
Der erst Akt des morgens war der fliegende Wecker, der mit einem seltsamen Krachen an der Wand zerschellte. Darauffolgend das Brodeln einer Kaffeemaschine und das leise Quietschen der Badezimmertüre. Obwohl sie alleine war, schloss sie ab.
Sie war immer alleine. Und immer schloss sie die Türen hinter sich ab.

Im Badezimmer angekommen flog das Nachthemd in die Wäschetonne, dicht gefolgt von der Unterwäsche des Vortages. Das Radio wurde angeschalten und gab leise krächzend Worte von sich.

Feel the life inside
a remnant of the tide
that raged within when you were still alive

Die Dusche ging an.

never mind the cries
listen to the lies
while we’re waiting for the dead to rise

Das Wasser war zunächst eiskalt, doch kein Zurückzucken.

while we wait for them to rise

Nach und nach wurde es wärmer.
Noch immer spielte das Radio seine Rolle.

The world belongs to those
who stand out from the rows
of wayward and misguided silent souls

Das heiße Wasser brannte angenehm auf der Haut. Heißer Dampf stieg langsam auf und verschleierte Fenster und Spiegel.

History is shamed
By people laying blame
To everyone who doesn’t feel the same

the sun fades beyond the water as we bring on the night

Langsam schloss sie die Augen und spürte für einen kurzen Augenblick nur das Leben unter ihrer Hülle.

Sleep and fade away ...tonight...
Inside these walls we wait ...our lifeforce drains...
To change takes more than to remain
Therefore we lay - back - in the comfort of our chains


Das Wasser versiegte. So konnte es nicht weitergehen.
Auf dem Boden sammelten sich die Wassertropfen zu einer Pfütze, beinahe ein kleiner See auf kaltem, grauen Stein. Kondenswasser wurde weggewischt und gab freie Sicht auf den Spiegel. Sie sah sich nicht.
Sie sah nur die Silhuette der grauen Katze vor dem Fenster. Jenes Tier, dem sie vor so langer Zeit Einlass versprochen hatte. Wie lange war es nun her?
Eine langsame Handbewegung öffnete das Fenster, geschmeidig trat der Bote ein und setzte sich geduldig wartend auf den Sims.

"Du hattest Recht."
Nicht eine Bewegung.
"Du hattest von Anfang an Recht."

Das samtige Tier verstand die Sprache, die es hörte nicht. Doch wohl verstand es die Handlung, die folgte. Es hatte lange darauf gewartet, geduldig wie schon seit einer Ewigkeit.

Rotes Leben vermischte sich mit dem Wasser auf dem kalten Stein. Der warme Wasserdampf zog langsam durch das Fenster hinaus in den Morgen, getragen von einem leisen, befreiten Seufzen.
Die Stille folgte und verweilte an jenem Ort.


Sleep and fade away
inside these walls we wait
Wake up to the silence
after judgment day


Mittwoch, 12. September 2007

Mad world

Samstag, 18. August 2007

Also Campen mit Durftkerzen is' schon ziemlich schwul...


...das waren die Worte des Dixi-Menschen, der am zweiten Wacken Tag, vor den Apokalyptischen Reitern, bei uns im Vorzelt den Kopf hereinstreckte und unsere Kerzen entdeckte.
Vanille, Caramel und Schoko. Ich weiß nicht, was der Mensch hatte.

Aber von vorne.

Wacken 2007 - ein geiles Wacken in einer geilen Woche.
Trotz der Hiobsbotschaften bezüglich des schlechten Wetters fiel das Wacken doch nicht buchstäblich ins Wasser (wie zwei Jahre zuvor das Summer Breeze Abtsgmünd).
Hey, die Organisatoren sind sogar mit Hubschraubern dicht über dem über das Campinggelände gecruised um den Boden befahrbar zu bekommen. Hat leider nicht viel genutzt.
Nach ca. acht Stunden Fahrt von Mitternacht bis morgens kamen meine bessere Hälfte und ich endlich in Wacken an. Und dank der frühen Zeit war das direkte Durchfahren zum Campinggelände ohne Stress und Stau. Super Anfang!

Naja, blieb leider nicht lange so. Da das halbe Gelände tatsächlich unter Wasser stand (man wusste ja von den vorigen Unwettern dort hoch oben im Norden), war dieses Jahr Camping beim KFZ nicht möglich. Das hieß für uns: Schleppen angesagt.
Ich reiße das hier nur kurz an, das war:
Ein Hauszelt mit Stahlgestänge
Einige Decken und Kissen
Sechs Paletten Bier
Eine Kiste voll Dosenfutterverpflegung
Zwei Reisetaschen

Und das den gesamten Vormittag über das Campingelände geschleppt (mit dem Hauszelt angefangen), bis endlich ein Platz auf einem freigegebenen Gelände gefunden war. Dank Erschöpfung war's mir persönlich ziemlich egal wo das war (hauptsache kein Schleppen mehr) und so schlugen wir unser Zelt auf im Areal G, ganz oben auf dem ... ehr ... Berg, zwei Meter entfernt auf einer Seite der Dixis.

Nein, nicht was sie jetzt denken. Auf unserer Seite der Dixis stank es nie, nicht einen Moment. Auf der anderen Seite jedoch... Nunja, sagen wir, die Leute in den Zelten dort taten mir ziemlich Leid beim Mittagessen.

Einige Zeit später tauchten schon die ersten auf, die sich mit uns dort oben verabredet hatten, der Andi (später auf Fotos zu sehen), Spielleiter und WoW Freund, der Dominik², Mitleidender der FH und Fachschaftsmitglied waren die ersten.
Wiederum einige Zeit später stand das Hauszelt (endlich und ohne Bauanleitung) auf festen Beinen, gegen Nachmittag traf Gremlin dann per Papmobil bequem bei den Charterbussen weiter unten am Eingang des Geländes an und wurde abgeholt.
Die Truppe war fast komplett.

Am ersten Tag traf keiner mehr zu uns, bis auf die "WACKEN!"-gröhlende Gemeinde die jedes Jahr wieder einfach ein herrlicher Anblick ist. Dieses Jahr der totale Renner:
SPIDERSCHWEIIIIIIIINNNNN!!!1111

Hier zu sehen: Zwei von mehreren Herren, die in Miniröcken und Strumpfhosen über das Areal marschierten. Dem links stehen Strumpfhosen besser als mir, ich bin beinahe neidisch geworden.
Maunz! =^.^=

Hier zu sehen: Tag zwei oder drei, der Großteil der Gruppe.
Von links nach rechts: Dominik³, mein Rücken, Vic alias Gremlin und Andi. Auf diesem Foto nicht anwesend sind: Dominik1 und Dominic², Frieder, Manuel, 71.993 Metaller


Hey, dieser Herr hier, Dominic² sein Name hier, hat es geschafft, etwas Kultur zu bewahren. Er hat Nudeln gekocht. Dabei gehen Dosenravioli doch viel einfacher und schneller.
Und die gibts sogar für Veggis! Guten Appetit!


Auf dem folgenden Foto sehen sie ein Exemplar Mensch, dass trotz guter Erziehung und recht hohem IQ einen Plastikregenponcho angezündet hat und dabei vergaß, den Daumen aus der Tropflinie des flüssigen Kunststoffes zu nehmen.
Hey, ich hab ne neue Narbe :D



Um Punkt 20:00, wie sollte man das auch vergessen können: Die Wackener Firefighters! Für Non-Eingeweihte: Die Wackener Feuerwehrblaskapelle gab hier alte Volksmusik zu Gute.
Vor ein paar hundert headbangenden und gröhlenden Metaller. Die Firefighter sind auf diesem Metal-Mekka jedes Jahr wohl ein größeres Highlight, wir persönlich haben sie uns dieses Jahr zum ersten mal angesehen und nach diesem Spaß bestimmt nicht das letztes mal. Hehe.

WACKEN WACKEN FEUERWEHR!
WACKEN WACKEN FEUERWEHR!!!

Die Bierbänke litten sehr.
Wenn ich sage sehr, dann meine ich: "WTF wie haben die das ausgehalten wenn die sich schon beim draufstehen um 10cm nach unten biegen?!?!?!"


Ah, und wir haben Jesus gesehen!
Bis einer von hinten "KREUZIGT IHN!" brüllte. *harhar*
Jesus steht übrigens auf die Wackener Firefighters. \m/^.^\m/ Yeeeaaaaaah!



So verbrachte man unter anderem arschkalte Nächte auf dem Campingelände: Das gute alte Bierdrehen-Spiel mit begeisterter Zuschauermenge!



Der erste Tag war damit geschafft und einem erfolgreichen Wacken stand so gut wie nichts mehr im Wege.

Bevor ich hier jetzt jeden beginne zu langweilen, hier ein kurzer Abriss über die Highlights der darauffolgenden Tage:


- Manuel und Frieder, zwei Komillitonen von mir, trafen noch ein zum feuchtfröhlichen Feiern
- Wir haben so gut wie alle Bands gesehen, die wir sehen wollten
- Der Merchandise Stand hat ohne Lücke JEDEN von uns mit neuen Shirts eingedeckt
- Unser Schützling hat's überlebt und freut sich auf nächstes Jahr (Hi Vic ^.~Y )
- Holländische Pommes sind total abgefahren!!
- Met macht böses Sodbrennen. Schmeckt aber gut.
- Der Sänger von Gravedigger hat schon voll graue Haare oO
- Saxon lebt noch und wir haben sie live gesehen!
- Schlammschlachten vor der W.E.T. Stage lohnen sich für viele Bands mitzumachen
- Stroh brennt nach drei Tagen Sonne prima in Verbindung mit Zigarettenstummeln
- Blind Guardian war super, aber bei Hallenkonzerten besser
- Cannibal Corpse haben Haggard total überdröhnt o.Ô
- Subway to Sally spielte viel zu viel vom neuen Album -__-
- Schandmaul schlägt sich Wacker auf Metalfestivals, aber hat eine militante Fangemeinde o.O
- Gulaschsuppe aus der Dose ist total geil nach drei Tagen Ravioli
- Wiener mit Senf zum Frühstück schmecken total abgefahren :D
- Duschanlage und aufgebauten Supermarkt direkt ums Eck dieses Jahr
- Die Dixis wurden superoft geleert
- Die Dixis waren keine Dixis sondern "Sanis" -.-
- Drei von sechs Paletten Bier haben's knapp überlebt
- Ich hab endlich Greymoon und Schakrakam in RL getroffen! *cheer* :DD
- Gedji und Maartock waren auch da!
- Zhin und Kyra waren beleidigt und tauchten nicht mehr auf (wohl auch nächstes Jahr nicht, behaupte ich mal. oO)

Ha! Den scheuen Herren hinter der Kamera haben wir auch erwischt. Neben unserem Schützling, die den Rest der Fotos gemacht hat. Und damit keine Gerüchte aufkommen:
Ich habe jedes Foto in diesem Blogeintrag selbst geklaut mit Einverständnis der Fotografen.
Danke ihr zwei Süßen ^3^ *smack*


Memo fürs nächste Wacken:
- Keine W:O:A Regencapes anbrennen, flüssiges Plastik tut weh auf Daumen.
- Duftkerzen mitnehmen!
- Mehr Leute als Vorhut mitnehmen zum Zelt aufbauen x__X
- Wieder so früh losfahren =D
- KACKEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEEN!!! (wir waren die Herren der Dixi!)

Aaaah... die Duftkerzensache... Ja... wir wollten ihn nur vor der vollgekackten Klobrille in dem Dixi warnen, er kam zu uns, sah unsere Duftkerzen ... und sprach die bedeutungsvollen Worte.
Unser Fazit?
Wir lassen uns Shirts drucken, jeder mit seiner ganz eigenen Duftrichtung. Ich bin Erdbeer oder sowas! Dominik³ hat Zimt angekündigt, die restlichen grübeln noch. Hrhr.

Hier noch ein idyllisch zugemüllter Campinplatz der zu dieser Zeit ca. 72.000 Menschen beherbergte. Leider war die Kamera zu klein um alle zu erfassen ;)


Und wir freuen uns auf Wacken 2008 wenn es heißt:
RUUUUN TO THE HIIIIIIIIIIILS~

Für mehr Daten und Fakten: www.wacken.com
Geile Woche!

Montag, 13. August 2007

Wacken is vorbei du Spasti!

Und wieder rasen wir in kleinen, wenn auch feinen, Schritten auf das nächste Wacken zu!


Ein ausführlicher Bericht über das diesjährige Wacken mit einigen Fotos meinereiner und denen, die dabei waren, folgt, sobald die Fotos den Weg von dem Laptop neben mir auf meinen Rechner gefunden haben.
Wir sind doch alle ein wenig faul, nicht wahr? Allerdings. Harhar.

Auf jeden Fall kann ich nur sagen: Bisher geile Ferien, der Urlaub in Hamburg war ebenfalls sehr erholsam (Verwandtschaft rockt doch einfach nur noch ^.~V ) und heute geht's in die Schweiz.


Vormerken: Wacken 2008 - Iron Maiden und AVANTASIA! (- The metal opera). Must see!

Bis zum Bericht. ;) Baba!

Donnerstag, 26. Juli 2007

Ich kann ...


>> Munch - Der Schrei <<



Ich kann ...
... die zum Lachen bringen, denen es schlecht geht.

Ich kann ...
... für das, was ich tue, geradestehen und auch Bestrafung dafür entgegennehmen.

Ich kann ...
... Menschen beibringen, was Loyalität bedeutet.

Ich kann ...
... anderen Mut geben, wo mein eigener Versagt.

Ich kann ...
... mir Dinge so vorstellen, dass ich sie wirklich sehe.

Ich kann ...
... Menschen Bilder in die Gedanken tragen, wo ihre eigenen versagen.

Ich kann ...
... mich selbst vergessen wenn ich ein Ziel vor Augen habe.

Ich kann ...
... meine Maske der Freundlichkeit abnehmen wann ich es für nötig halte.

Ich kann ...
... höflich sein, zuvorkommend.

Ich kann ...
... bösartig sein zu denen, die es herausfordern.

Ich kann ...
... egoistisch sein, um meine Ziele zu erreichen.

Ich kann ...
... treu bleiben, loyal bleiben, auch wenn es nicht ganz mit meiner Meinung übereinstimmt.

Ich kann ...
... durch ein Feuer gehen um für Menschen, die mir nahe stehen, einzustehen.

Ich kann ...
... sterben für jemanden, wenn es nötig ist.

Ich kann ...
... mich auf mein Gefühl verlassen.

Ich kann ...
... träumen wie ein Kind es tut.

Ich kann ...
... ernst sein, wann es die Situation verlangt.

Ich kann ...
... lachen wenn mir nach weinen zumute ist.

Ich kann ...
... andere zum lachen bringen, wenn mir nach weinen zumute ist.

Ich kann ...
... mich mit Leib und Seele in etwas stürzen.

Ich kann ...
... Menschen dazu bringen, mir zu vertrauen.

Ich kann ...
... Menschen dazu bringen, mir zuzuhören.

Ich kann ...
... einem Menschen das Leben retten, wenn er mir zuhört.

Ich kann ...
... die Welt um mich herum vergessen.

Ich kann ...
... Brücken zum Horizont bauen, wo Abgründe sind.

Ich kann ...
... ich selbst sein.

Dienstag, 24. Juli 2007

Same thing, different day


Erdbeerkaba.
Ich habe keine Ahnung weshalb, doch ich habe eine Vorliebe dafür entwickelt. Es ist Kaba, süß, löslich in Milch. Es hat eine ätzende Farbe und schmeckt erfrischender als schwerer Schokoladenkaba.

Eines der wenigen Dinge, die überhaupt nach etwas schmecken.

Eine seltsame Zeit ist ausgebrochen. Ich sage bewusst ausgebrochen, denn es verhält sich wie eine Krankheit. Es zeigt Symptome, wann es will und es geht wiedr vorbei, wann es will. Im Wechsel.
Was ich meine... eine gute Frage. Bekannte Gesichter werde von Autos angefahren, ziehen sich ein paar leichte Verletzungen zu. Und es interessiert mich nicht. Es interessiert mich einfach nicht, während alle anderen gespannt darauf sind, die Geschichte vom bösen, blinden Autofahrer zu hören. Ein empörtes Lufteinziehen, ein "Nein, im Ernst?!" hier und da.
Und ich sitze da und komme mir vor wie der einzige farbige Fleck in einem schwarz-weiß Film á la Sin City.

Es ist so verdammt abgedroschen.


Proletengerede von Studenten, von denen einer dickere Hoden als der andere hat. Wie oft hört man sowas... In den passendsten und unpassendsten Situationen, immer und immer wieder dasselbe.
Die Straßenbahn, immer und immer wieder dieselbe Art von Menschen, die einen anstarrt, die alle Umsitzenden mit ihrer, sie nennen es Musik, belästigen. Immer und immer wieder.
Spiele die man spielt, die Unterhaltung bringen sollten. Zu schnell hat man sie durchschaut, immer und immer wieder geschieht dasselbe vor anderer Kulisse.

Es ist alles so verdammt abgedroschen.

Ich komme langsam dahinter. Die Menschheit verliert an Ideen. Selten kommt etwas neues, sei es ein neuer Charakter, mit dem man sich unterhält, sei es eine neue Art der Unterhaltung, etwas Neues einfach. Es wiederholt sich immer und immer wieder derselbe Trott.
Ist der Mensch tatsächlich ein Gewohnheitstier, oder spricht man nur aus Bequemlichkeit so?

Abgedroschen. Überdrüssig. Ich denke, ich werde des Lebens an sich überdrüssig. Der Kaffee schmeckt wie immer, selbst als ich heute mal Capuchino in meinen Pappbecher füllte statt dem Milchkaffee. Die Pizza gestern. Nichts neues. Selbst der frische Salat, den ich dazu extra geputzt und angerührt (nennt man das so?) hatte. Abgedroschen. Langweilig.

Selbst der "Lecker!"-Effekt bei meiner Lieblingschipssorte bleibt aus. Sie sind wie immer. Viel zu ölig und schlecht gewürzt. Aber geriffelt. Wie immer eben.

Das Zusammentreffen mit anderen Menschen läuft nur mehr noch lethargisch ab. Wie ein Film. Sagt man, was man denkt, wird man sofort in sinn- und aussichtslose Diskussionen verwickelt. Zu welchem Zweck? Ich äußere meine Meinung. Wer nicht damit einverstanden ist, wie diese beschaffen ist, äußert die seine. Damit ist das Thema erledigt für mich. Es ist in Ordnung.
Nein, es wird nachgebohrt. Man wird zu überreden versucht. Die Meinung des anderen aufgezwängt zu bekommen. Wozu?

Abgedroschen. Es geschieht jeden Tag.

So sitzt man da, mittendrin und doch nur dabei. Sieht sich die Bewegungen an, hört die Worte. Fühlt sich wie in einem kindischen Puppentheater, jedoch machtlos. Es ist zwecklos, einzugreifen in der Hoffnung, es würde etwas bewegen. Man wird kurzzeitig zum Hauptziel, bekommt eine geballte Ladung ab. Doch man interessiert sich nicht dafür, und schnell wird es wieder langweilig.
Das Puppenspiel geht weiter, beginnt von vorne.
Immer und immer wieder.

----------------------------------------------------------------

Ich denke, die Woche Urlaub im hohen Norden ohne Dach über dem Kopf wird mir guttun. Einfach feiern und den grauen Alltag vergessen. Besuche machen, Flensburg, Hamburg, überall.
Danach eine Menge Stress, viel zu organisieren, viel zu tun, viel zu lernen.

Es fehlt das Neue, das unseren Horizont erweitert.

Mittwoch, 18. Juli 2007

Neues in Planung!

heyheyheyheyheyyyyy!


Aaalso... erst mal einen Guten Tag an alle da draußen. Hier nur ein kurzes Lebenszeichen von mir (Mann, mir geht's so gut in letzter Zeit. =D )
Semesterferien haben begonnen (ja, die Strebertheorieplanung versuche ich in die Tat umzusetzen, es gibt ein, zwei Looser denen ich mal ans Bein pinkeln muss damit sie endlich die Schnauze halten und mir meine Ruhe lassen. ^^ ). Ansonsten gibt es nicht viel neues, ich sitz daheim bei Mama und Paps herum (das Leben ist so schön mit einem Kaffeevollautomaten) und hab eben eine neue Idee gefasst: Ich mach noch einen neuen parallelen Blog auf, einen Lästerblog. Den allerdings keiner lesen sollte, der nicht mit der Wahrheit klarkommt (Ja liebe Leute, das meiste sage ich ja auch betreffenden Personen gerne selbst [wer mit icq nicht klarkommt, ich fahr auch gern vorbei und sags euch ins gesicht, kein problem. ihr reizt mich nur jedesmal nur über chat so, ihr feigen schweine ;) ], aber so erfährt es jeder.).

Hey, vielleicht gibs' in dem Blog sogar eine Download Section... mit Chatlogs vom Feinsten. Unzensiert. *grinst bösartig*


Hachja.... Baggersee, kühles Wasser, Schatten, daheim lecker gegessen, Familia, super Leben =D


Zuul, ich ruf dir an sobald ich wieder in Karlsruhe bin. Wenn nicht, schlag mich verbal.

Donnerstag, 12. Juli 2007

Hihihi


Donnerstag, 5. Juli 2007

Hey, hey hey! Ich hab was zu sagen!

Monate an Stoff in zweieinhalb Tagen nachgelernt dank tatkräftiger Unterstützung von Menschen, denen ich nun wohl mehr als ein Bier schulde.

Kindisch, primitiv, große Fresse, hat keinen Plan vom Stoff.

Morgen Klausur? Von mir aus jetzt gleich!

Kindisch, primitiv, große Fresse, hat keinen Plan von irgendwas, Pseudo Tussi.

Was, Pseudo? Was denn? Pseudo Metal? Yo, klar. Pseudo Goth? Nein, gar kein Goth. Pseudo sich selbst? Ach, fick dich doch^^

Skoal!

...in jeder Hand ein Schwert!

Montag, 2. Juli 2007

T3h fing0r 4 u, 5uc|<0r ;)


Obwohl das hier nun absolut nicht meine Art der "Berichterstattung" ist, dachte ich, die neusten Vorkommnisse lassen sich am besten beschreiben, indem ich sie ein zweites mal nieder-kopiere aus einem Chatlog. Was einerseits an meiner Tippfaulheit liegt, andererseits kann ich meine Schadenfreude so am besten ausdrücken.

(Besagte Schadenfreude begrenzt sich nur auf bestimmte Person/en, die, sollte/n sie das hier jemals lesen, ganz genau wissen, dass sie gemeint ist / sind. cheers honey/s, u r so ub0r. ;) )


Hier nun besagter Chatlog. Das "Zuu" ist meine Wenigkeit.

(Hrm.. wenn ich daran denke, woher ich diesen Namen habe, sollte ich ihn bald mal ändern. . .)



-----[...]-----

Zuu: wie gehts dir?
Sengaro: Ganz gut
Sengaro: Und selbst?
Zuu: gut ^^
Zuu: total witzig, heute info 1 klausur
Zuu: hab ja net mitgeschrieben
Zuu: war ja abgemeldet. 100%
Zuu: also
Zuu: war ab halb vier inner fh
Zuu: (/zwecks lernen ja/)
Sengaro: klar
Zuu: kommt stefan plötzlich total schockiert rein
Zuu: und meinte dann so
Zuu: der prodekan wäre auf ihn zugekommen
Zuu: weil
Zuu: zur info1 klausur
Zuu: warem 80 leute angemeldet
Zuu: und 30 haben unentschuldigt unabgemeldet gefehlt
Zuu: jetzt ging ne mail rum
Sengaro: 0_o
Zuu: die ham nu alle automatisch ne 5,0 wenn se kein attest bringen ^^
Zuu: das geile is
Zuu: ich bin net dabei bei den 30
Zuu: weil
Zuu: ich tatsächlich die EINZIGE war, die bei der hagl war weils online abmelden net funzte
Zuu: und romi auch net
Zuu: weil ichs der hab ausrichten lassen nachdem ich mitbekam dasse sich bamelden möchte für klausuren
Zuu: das beste is
[...]
Zuu: ich sag noch ende semester "ey, ich schieb info 1, das geht sonst schief"
Zuu: und von allen seiten
Zuu: "waaas is doch total einfach, sowas schiebt man doch net blabla"
Zuu: ROFEL
Zuu: solche schwätzer ^^
Zuu: warn erstsemester dabei bei den 30
Sengaro: haben se blut geschwitzt?
Zuu: deswegen amüsier ich mich so drüber
Zuu: na, waren einfach net da *g*
Zuu: un ham nu ne 5,0 ^^
Sengaro: aso ^^
Zuu: huahuahua ^^
Sengaro: autsch xD
Sengaro: da haschs ja schlau gmacht *THUMBS UP*
Zuu: eben *g*
Zuu: aaach btw.
Zuu: kim kennst ja noch
Zuu: den asiaten den du mal anner fh gesehn has
Sengaro: klar
Zuu: von wegen und so "türlich schreib cih alle klausuren mit, warum sollte ich auch nicht?"
Zuu: der war heut in info1 klausur
Zuu: redet kurz mim pape
Zuu: und geht wieder
Zuu: lol^^
Zuu: noch so n schwätzer =DDDD
Sengaro: 0_o
Zuu: und ich depp hatte schon n schlechtes gewissen weil ich ne klausur geschoben hab rofl ^^
Zuu: weil alle gesagt ham, das sei total unnötig loooooooooool
Zuu: ich sags nochmal
Zuu: looooooooooooool
Sengaro: scheinst ja nicht die einzige gewesen zu sein ^^
Zuu: !
Zuu: naa die andern ham ne 5,0 und ich noch drei versuche. rofel°!
Zuu: xD
Zuu: ich könnt mich so amüsiern ^^

-----[...]-----


Und zu guter Letzt noch ein Kommentar in eigener Sache:
looooooooooool


...das hat gut getan.

Donnerstag, 28. Juni 2007

Schamlos

Ja, tatsächlich.
Nicht gefunden, nein, gezeigt bekommen und schamlos aus Pucks Blog geklaut:



Mittwoch, 27. Juni 2007

Ein Bier... und bring mir bitte die Pumpgun, Schatz! - Part 1




"Einundzwanzig! Baby, sieh mal!"


Es hätte ein so ruhiger Abend werden können.

"Zweiundzwanzig! Volltreffer, Arschloch!"

Romantischer Kerzenschein, ein Candle Light Dinner in einer zweitklassigen Bude. Der Wein aus der mittleren Preisklasse, die Gläser sogar frisch gespült und das Geschirr herausgekramt, das die wenigsten Macken hat. Ja, selbst das Besteck war poliert um die Spülmaschinenflecken auf der blankblitzenden metallenen Oberfläche der Messerschneide zu verbannen.
Der Abend hätte ruhig werden können.


"Dreiundzwanzig!"
Nachladen.

Im Hintergrund klassische Musik, sie mochte solchen Krams. Er hatte zwar keine Ahnung von Klassik, aber "Mozart" klang einfach so bekannt, dass er die billig verpackte CD gerade mitgenommen hatte im Shop. Ohne zu bezahlen versteht sich.
Mittlerweile hatte er das Geigengefiedel gegen etwas Gitarrenlastigeres getauscht. Es waren keine Nachbarn heute, die sich über die Lautstärke beschwerten.
Mittlerweile überdröhnte der Bass sogar die Pumpgun.
Gute Lautstärke.

"Vierund- scheiße. Stirb, Schlampe!"
BANG
"Vierundzwanzig!"

Ein lässiger Schluck aus der Bierflasche. Der letzte Schluck dieser Flasche.

"Scheiße. Langsam wird's echt hart."
Noch drei Flaschen. Ah, drei leere.
"Schatz, holst du mir noch eine Flasche Pils aus dem Kühlschrank?"
Ein Grunzen und Stöhnen zur Antwort.
"Jaja, ich geh ja schon selbst."
Sie schlurfte vorwärts, kam aber aufgrund des zur Kette umgebauten Dynamos nicht weiter. Der Haken hielt sie an der Wade fest. Nunja, er war geradewegs durchgeschoben, durch's Fleisch und am Schienbeinknochen eingehakt. Die wohl Effektivste Methode, dieses hohle Stück Fleisch festzuhalten. Der Dynamo schnalzte so lustig zurück sobald zuviel Zuglast darauf war.

BAMM

Schon lag sie wieder auf der Nase.

"Geiler Aufschlag! Gott, ich liebe dich, Baby!" Er warf ihr einen Kuss zu und schwang sich kopfnickend zur Musik in die Wohnung zurück, zur Küche und sah in den Kühlschrank.
Drei Flaschen Bier. Volle.

"Fuck, das hält sich nicht mal diesen Mittag. Shoppingtime!"
Er ging wieder zur Balkontür. Schlurfen und Grunzen. Der Gestank war einfach umwerfend.
"Nicht abhauen, Babe. Bin gleich zurück." Ein kurzes Zwinkern und schon verschwand er aus der Haustüre, ging zwei Schritte quer über den Gang, trat die Türe ein zur gegenüberliegenden Wohung und jubelte laut.

"VIERUNDZWANZIG BABY!"

Ein abstoßendes Grunzen. Am anderen Ende bewegte sich etwas.
"Aaaalter, schrei nicht so. Ich hab grad so schön geträumt." Beam grinste dreckig und rollte sich von seiner versifften Matratze. "Guten Morgen Sonnenschein!" Beam nahm einen kräftigen Schluck aus der Whiskeyflasche und drückte dem noch sauberen Etikett einen feuchten Kuss auf, der eher an einen sabbernden Hund erinnerte.
"Ich sehs. Zieh dir Hosen an, Mann." "Steht'n ziemlicher Hecht in der Bude, was?" Wieder ein dreckiges Grinsen. Er konnte sich Beam gar nicht mehr ohne diesen Gesichtsausdruck vorstellen. "Ja, ich erblasse vor Neid. VIERUNDZWANZIG BABY!" Er stand breitbeinig auf dem, wirklich ekelhaften, Teppichboden und reckte beide Hände in die Höhe. "
Du musst dich ins Zeug legen."
In der rechten immernoch die Pumpgun.

"Waum zum Teufel schmeißt du mich um die Zeit aus den geilsten Träumen?"

Er grinste nur. Nicht ganz so dreckig wie Beam, aber dreckig.
"Shopping?"
"Shopping."
"Bier?"
"Bier."
"Ok."
"Ok?"
"Yo."
"Alright Babe!"


--= Fortsetzung folgt =--

Montag, 25. Juni 2007

Der Verzweiflung kleiner Bruder




Ist die Wehmut

Es interessiert mich nicht



Es interessiert mich nicht, wie du dein Geld verdienst.
Ich will wissen, wonach du dich sehnst, und ob du es wagst davon zu träumen,
der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es interessiert mich nicht, wie alt du bist.
Ich will wissen, ob du es riskierst, dich für die Liebe lächerlich zu machen,
für deine Träume, für das Abenteuer, lebendig zu sein.

Es interessiert mich nicht, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.
Ich will wissen, ob du den Kern deines Leidens berührt hast,
ob du durch die Enttäuschungen des Lebens geöffnet worden bist,
oder zusammengezogen und verschlossen, aus Angst vor weiterem Schmerz.

Ich will wissen, ob du im Schmerz stehen kannst, meinem oder deinem eigenen,
ohne etwas zu tun, um ihn zu verstecken, ihn zu verkleinern, oder ihn in Ordnung zu bringen.

Ich will wissen, ob du mit Freude sein kannst, meiner oder deiner eigenen,
ob du mit Wildheit tanzen und dich von Extase füllen lassen kannst
bis in die Spitzen deiner Finger und Zehen, ohne uns zu ermahnen, vorsichtiger zu sein,
realistischer zu sein, oder an die Beschränkungen des Menschseins zu erinnern.

Es interessiert mich nicht, ob die Geschichte, die du mir erzählt hast, wahr ist.
Ich will wissen, ob du einen anderen enttäuschen kannst, um dir selber treu zu bleiben.
Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich will wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist,
und ob du dein Leben aus seiner Gegenwart entspringen lassen kannst.

Ich will wissen, ob du mit Versagen leben kannst, deinem und meinem,
und trotzdem am Ende eines Sees stehen kannst, um zum silbernen Vollmond zu rufen, "Ja".

Es interessiert mich nicht zu erfahren, wo du lebst und wieviel Geld du hast.
Ich möchte wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und Verzweiflung,
erschöpft und bis auf die Knochen zerschlagen und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es interessiert mich nicht zu wissen, wer du bist und wie es kommt, daß du hier bist.
Ich will wissen, ob du mit mir im Zentrum des Feuers stehen kannst und nicht zurückschreckst.

Es interessiert mich nicht, wo oder was oder mit wem du studiert hast.
Ich will wissen, was dich von innen trägt, wenn alles andere wegfällt.
Ich will wissen, ob du alleine mit dir sein kannst,
und ob du deine Gesellschaft in den leeren Momenten wirklich magst.

Oriah Mountain Dreamer aus dem Buch "The Invitation"

Was bedeutet "Heimweh"?


Ich seh etwas, was du nicht siehst
Ich seh etwas, das du nicht siehst
Was du nicht siehst..

Die Freiheit
Zu fühlen was ich fühl

Zu fühlen was ich wirklich fühl
Die Freiheit
Zu leben was ich leb

Zu leben was ich leben will

Die Freiheit
Zu sagen was ich sag
Zu sagen was ich ehrlich mag

Die Freiheit zu lieben
Milu - Freiheit




Ich habs im Spiegel gesehen, mein Bild. Ich bin hier.


Eine große Party, sagen sie.
Das Ereignis des Jahres, sagen sie.

Lauter Verrückte auf einem Haufen, sagen sie.

Fans, lauter als die Hölle, sagen sie.

Aber das ist es nicht. Es ist mehr. Es ist mehr als Worte sagen können.
Mehr als Bilder zeigen können.

Inmitten einer Menge zu stehen, umringt von Wärme, von Lautstärke die gefällt, alles um sich herum vergessen zu können und nur noch zu fühlen.
Der Lärm, der durch Mark und Bein fährt, den Körper zum Beben bringt, die Ohren betäubt.
Die Wärme, die erdrückt, angenehm erdrückt, einem beinahe die Luft raubt.
Die Bewegung, die mitreißt. Die Chöre, die zum einstimmen bewegen.
Sich selbst nicht zu hören und doch so bewusst dort sein.


Ich bin kein musikalischer Mensch. Ich spiele kein einziges Instrument, ich kann weder Noten lesen noch in einem klassischen Stück sagen, welche Instrumente mitspielen. Unmusikalischere Menschen als mich gibt es selten, davon bin ich überzeugt. Selbst Taktgefühl blieb mir versagt.
Meine Stimme ist es nur wert, in lauten Chören erhoben zu werden, alles andere klänge schrecklich und für dritte unerträglich.

Und doch... doch es ist die Musik, die alles verbindet. Die den Geist auf Reisen schickt, die Wirklichkeit verblassen lässt, uns träumen lässt.
Ein Leben ohne Musik kann ich mir nicht vorstellen.

Du auch nicht, nebenbei, und das weißt du.


Im Vergleich zu solch lächerlichen Veranstaltungen wie Fasching oder Discotheken, Clubs, Urlaube, ist die Heiterkeit auf Festivals nicht aufgesetzt. Die Freude, die Freiheit, es fühlt sich alles so echt an. Nirgends kommt mir ein Lächeln so ehrlich vor, ein Lachen so aufrichtig.
Ich bin mir bewusst, dass sich Menschen nicht ändern, nur weil sie einen bestimmten Ort aufsuchen. Der Charakter bleibt derselbe und Idioten und Querschläger gibt es überall. Doch nirgends ist das so bedeutungslos wie in der Mitte einer ausgelassenen Feier.
In der Wärme, die dir die Brust zuschnürt, dich schwindeln lässt, dir Kopfschmerzen bereitet, der Lärm der sich durch deine Adern frisst um grelle Geräusche in deinen Ohren hervorzurufen, die blauen Flecken, die durch das Gedränge entstehen, aufgerissene Haut, Löcher in der Kleidung.


Ich habs im Spiegel gesehen. Mein Bild. Ich bin hier.

Wo die andere Hälfte meines Herzens, die Sehnsucht, ist, weiß nur der Wind.